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Die Lebenszyklusanalyse – ein ganzheitlicher Ansatz

Um die konkreten Umwelteinflüsse aus jeder Phase eines Produktlebens bewerten zu können, nutzen wir bei Beiersdorf Lebenszyklusanalysen (LZA). Auf Basis der ISO-Normen 14040 und 14044 betrachten wir dabei unterschiedliche Bereiche:

  • Rohstoffe und Herstellungsprozesse
  • Transport und Produktanwendung
  • Recycling und Entsorgung

Mithilfe der Ergebnisse identifizieren wir neue Möglichkeiten, immer umweltfreundlichere Produkte auf den Markt zu bringen. Sie helfen uns außerdem dabei, weitere Fortschritte im Hinblick auf unsere selbstgesteckten Nachhaltigkeitsziele bis zum Jahr 2020 zu machen. Eine wichtige Erkenntnis der von uns initiierten LZA: Die stärksten Auswirkungen liegen häufig außerhalb unseres direkten Einflusses, nämlich in der Produktion unserer Rohstoffe und Verpackungen und in der Produktanwendung.

Unsere LZA der Gesichtspflegeprodukte von NIVEA ergab: Der Wechsel von Glastiegeln zu Kunststofftiegeln ist ökologisch sinnvoll. Wir fanden heraus, dass der Einsatz von Tiegeln aus Polyethylenterephthalat (PET) und Polypropylen (PP) das Potenzial klimakritischer Treibhausgase reduziert. Die Untersuchungsergebnisse dokumentieren eine Verringerung um bis zu 16 Prozent beziehungsweise bis zu 28 Prozent. Dies gilt nicht für das Ozonbildungspotential.

In dem folgenden Video sehen Sie Dorle Bahr, unseren Head of Environmental Sustainability & Safety. Sie beschreibt, wie wir zu diesem Ergebnis gekommen sind.Wir weiten unsere Aktivitäten hinsichtlich der LZA weiter aus. So gewährleisten wir die stetige Integration der Analyseergebnisse in unsere Produktentwicklung und -bewertung.