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Wasserverbrauch stetig auf dem Prüfstand

Süßwasser ist eine begrenzte Ressource. Und es ist global gesehen in unterschiedlichen Mengen und Qualitäten verfügbar. Das bedeutet, auch das Wasserrisiko in den einzelnen Regionen der Welt fällt unterschiedlich hoch aus.

Water Risk Atlas

Der Aqueduct „Water Risk Atlas“ des World Resources Institute (WRI) liefert einen detaillierten Überblick über das regionalspezifische Wasserrisiko und macht auf einfache Weise deutlich, wie gefährdet mittlerweile diese Ressource ist. Wir als global agierendes Unternehmen sehen uns in der Verantwortung, um weltweit einen positiven Beitrag zur Minimierung des Wasserrisikos zu leisten.

Vor diesem Hintergrund führen wir jährlich eine Wasser-Risikoanalyse für sämtliche unserer Produktionsstandorte durch. Im Fokus stehen dabei sowohl die regionale Verfügbarkeit von Wasser, seine jeweilige Qualität als auch der Verbrauch vor Ort. Unsere Standorte mit offensichtlich erhöhtem Wasserrisiko verpflichten sich, geeignete Maßnahmen zu entwickeln, dieses Risiko zu verringern, indem sie beispielsweise wirksame Maßnahmen ergreifen, um den Verbrauch reduzieren oder gereinigtes Wasser erneut einzusetzen.

Dafür stehen, abhängig von den individuellen Möglichkeiten vor Ort, einige bewährte Verfahren zur Verfügung:

  • Nutzung von Wasser aus der so genannten Umkehrosmose. Dabei wird belastetes Wasser anhand von Pumpen und Filter-Membranen aufbereitet und dann beispielsweise für die Toilettenspülung eingesetzt.
  • Installation geschlossener Kühlwasserkreisläufe
  • Verringerter Wasserverbrauch bei Reinigungsprozessen von Produktionsanlagen.

Standortspezifische Maßnahmen konnten sowohl im Jahr 2016 als auch im Jahr 2017 umgesetzt werden. Parallel zur Reduktion des produktionsbezogenen Wasserverbrauchs umfasst das Engagement zur Risikominimierung auch den Dialog mit Wasserlieferanten, lokalen Behörden sowie benachbarten Unternehmen. Die Ergebnisse der Wasser-Risikoanalyse dokumentieren wir jährlich in unserem Managementsystem.